Geschichte

Der sorbische Name von Dörrwalde lautet Suchy Go’zd, welches die Bedeutung von dürre Herberge hat oder auch der Ort im trockenem, dürren Wald.

Bis zum Jahre 1974 ging man von einer urkundlichen Ersterwähnung mit Jahre 1449 aus. Doch Fritz Bönisch findet im Brandenburgischen Landeshauptarchiv in Potsdam im Amtserbbuch von 1563 den bisher nicht bekannten Text einer Urkunde vom 12. Januar 1410. Darin bestätigen die Gebrüder von Penzig auf Senftenberg unter anderem, dass „vier Hufen zu Dorrewalde“ dem Pfarrer in Senftenberg unterstellt sind, und das sei so „von alters her gewest“. Weiterhin geht aus dem Wortlaut hervor, dass das beurkundete Besitzverhältnis damals schon lange bestand.

Bis es zu seinem jetzigen Namen kam, erfuhr der Namen folgende Schreibweisen: von Dorrenwalde 1449 über Durrenwalde, Dorre-, Dörenwalde, nochmals Dorrewalde mit Abweichungen zu Dorrenwallde. Um 1600 ist in der Oeder-Karte Dörrewalda zu finden. Die letzten Namensänderungen sind 1761 mit Dürrenwalda und 1791 mit Dörrewalde zu finden, welches der jetzigen Schreibweise sehr nahe kommt.